Stadt Linz legt Studierenden an der JKU weitere Steine in den Weg!

In der letzten Sitzung des Gemeinderates der Stadt Linz wurde die Abschaffung der Bürgerservicestelle an der JKU beschlossen.

Zu Beginn jedes Semesters war jeweils einen Monat lang eine Bürgerservicestelle an der JKU eingerichtet. Die ÖH JKU übernahm dabei die Personalkosten, sowie über 75% der Softwarekosten und stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung. Über 600 Anliegen wurden binnen eines Monats behandelt, davon knapp 400 Wohnsitze umgemeldet. Diesen Service soll es künftig nicht mehr geben.

"Mit diesem Schritt grenzt sich die Stadt Linz von der JKU ab. Als ÖH JKU haben wir gern den Großteil der Kosten für diesen Service übernommen", so die ÖH Vorsitzende Helena Ziegler.

Die ÖH JKU hat nicht nur einen Großteil der Kosten übernommen, sondern konnte auch den großen Andrang zu Beginn des Semesters abfangen. Die Kooperation wurde auf Wunsch der Stadt Linz gekündigt und den Studierenden so weitere Steine in den Weg gelegt.

Pro angemeldeter Hauptwohnsitz erhält die Stadt Linz zudem Budget in der Höhe von mehreren hundert Euros. Mit nahezu 400 Wohnsitzanmeldungen konnte die Bürgerservicestelle an der JKU dabei einen wertvollen Beitrag leisten.

"Der BürgerInnenservice direkt am Campus stellte für die Studierenden eine große Zeitersparnis dar. Nun verlängert sich der Anfahrtsweg um ein Vielfaches", kritisiert die ÖH Sozialreferentin Christina Lehner.

Die Stadt Linz spart somit nach der Preiserhöhung für die Öffitickets erneut auf Kosten der Studierenden. Wir als ÖH bleiben auf jeden Fall dran und versuchen alles, um die Lage der Studierenden der JKU bei der Stadt Linz zu verbessern!