Aktuelle Forderungen

Studententicket für Öffis

Schüler und Lehrlinge fahren seit September 2013 mit einem Ticket um 60 Euro jährlich durch ganz Oberösterreich. Es muss auch für Studenten ein leistbares Jahresticket für Öffis in Oberösterreich geben!
Zuletzt hat die LINZ AG das MEGA Ticket für Studenten ohne Hauptwohnsitz in Linz von 50 Euro auf 178 Euro erhöht. Das entspricht einer Verteuerung von 256 Prozent! Gerade JKU Studenten pendeln überdurchschnittlich viel. Ein leistbares Öffiticket muss her!

Campus als Lebensraum

Die JKU besitzt mit dem österreichweit einzigartigen Campus ein großes Juwel. Es besteht jedoch noch Verbesserungspotential.

Unser Vorschlag: Der Campus muss ein Ort zum Leben und Lernen sein. Wir fordern eine Aufstockung und Attraktivierung der Lernzonen, längere Bibliotheksöffnungszei- ten und eine Revitalisierung des Uniteichs als Herz unseres Campus. Der Campus umfasst nicht nur die JKU, auch das Univiertel soll durch Initiativen der Stadt Linz und Studentenlokale attraktiver werden. 

Transparente Beurteilung

Nur durch transparente Beurteilung erfährt man, wie man sich verbessern und weiterentwickeln kann. Leider gibt es immer wieder Kurse, wo dies nicht gewährleistet ist.

Unser Vorschlag: Für eine transparente Beurteilung soll bei schriftlichen Klausuren die maximale Punkteanzahl bei jeder Frage verpflichtend angegeben werden. Als weiteren Schritt muss mit der Bekanntgabe der Noten der Notenspiegel veröffentlicht werden. 

Sommerkurse ausbauen

Viele von uns Studenten nutzen den Sommer gerne um einzelne Kurse neben dem Sommerjob- oder ferien zu besuchen um das Studium zu beschleunigen

Unser Vorschlag: Langfristig muss jeder Student unabhängig von Studienrichtung und Semester die Möglichkeit haben Sommerkurse zu besuchen. Das bestehende Angebot muss laufend ausgebaut werden, besonders für Höhersemestrige. 

Alternativen zu Gender Studies

Die Frage der Gleichberechtigung ist in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Genauso wichtig ist es, sich mit Unterschieden zwischen Ländern, Bevölkerungsgruppen und Kulturen zu beschäftigen. 

Unser Vorschlag: Jeder soll selbst ent- scheiden, mit welcher gesellschaftlichen Frage man sich näher beschäftigt.Wir fordern einen Wahltopf mit Gender Alternativen:

• Ethik
• Rechtsphilosophie- und soziologie
• Interkulturelle Kommunikation

• Menschenrechte
• Gender Studies 

Beihilfenreform

Ein funktionierendes Beihilfensystem ist unverzichtbar für das Bildungswesen. Es muss gewährleistet sein, dass jeder der will, studieren kann.

• Familienbeihilfe bis 26: Seit der Familienbeihilfenkürzung von 26 auf 24 Jahre können die an sich gesetzlich zugesicherten Toleranzsemester nicht mehr genutzt werden. Die Familienbeihilfe muss wieder bis 26 Jahre ausbezahlt werden.

• Automatische Inflationsanpassung der Beihilfen: Pensionen und Löhne werden jährlich erhöht - die Beihilfen, die besonders Studenten betreffen, sind seit Jahren unverändert. Studien- und Familienbeihilfe müssen jährlich an die Inflation angepasst werden.

• Wohnbeihilfe auch bei Studienleistung: Für den Bezug der Wohnbeihilfe in voller Höhe muss man aktuell über der Geringfügigkeit verdienen oder Studienbeihilfe beziehen - ansonsten bekommt man nur die halbe Beihilfe. Wer günstigen Studienerfolg vorweisen kann, muss Anspruch auf die volle Wohnbeihilfe haben. 

• Wiedereinführung der Heimförderung: 2011 wurden die Förderungen für Studentenheime ersatzlos gestrichen - es folgten massive Preissteigerungen. Die Streichung muss zurückgenommen werden. Ansonsten muss man auch in Studentenheimen künftig Wohnbeihilfe beziehen können. 

Evaluierung mit Konsequenzen

Wir Studenten müssen täglich beweisen, dass wir den Anforderungen entsprechen – tun wir das nicht, bekommen wir eine negative Beurteilung. Mit der KUSSS-Evaluierung erhalten Lehrende regelmäßig Feedback über ihre Lehrveranstaltungen. Leider gibt es in weiterer Folge weder Anreize bei guter, noch Konsequenzen bei ungenügender Bewertung. 

Unser Vorschlag: Seitens der JKU soll ein Anreizsystem geschaffen werden, bei dem LVA- Leiter mit herausragender Lehre belohnt werden. Bei wiederholter negativer Bewertung muss es auch Konsequenzen geben. Sei es ein Gespräch mit der ÖH, dem Institutsvorstand oder in Härtefällen eine verpflichtende Weiterbildung.